








Projekt Radwegpflege kärntenweit 2010-2011
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Radfahren boomt - Immer mehr Kärntnerinnen und Kärntner aber auch Touristen sitzen in Ihrer Freizeit fest im Sattel und genießen die Schönheit Ihres Bundeslandes mit dem Fahrrad. Die Radler erwarten aber nicht nur gut ausgebaute, sondern auch perfekt gepflegte Radwege. Ein Drittel des Radwegnetzes wird bereits über das Projekt „Radwegpflege kärntenweit“ gepflegt. Gleichzeitig werden mit diesem Projekt Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose, MigrantInnen, beeinträchtigte und schwer vermittelbare Menschen geschaffen. Bis 2011 soll die Pflege und Wartung auf alle 132 Kärntner Gemeinden flächendeckend und mit einheitlichen Standards ausgeweitet werden. |
Die Gemeinden Heiligenblut, Reißeck und Ferndorf machen es. Bad Bleiberg, Arnoldstein, Moosburg, Maria Saal, Eisenkappel ebenso. Landauf, landab lagern immer mehr Kärntner Gemeinden die Pflege und Wartung der Gemeinderadwege aus. Für einen geringen Sockelbeitrag haben sie diese Arbeit – teilweise schon seit mehreren Jahren – an Regionalverbände und „pro mente kärnten“ ausgelagert. Denn nicht nur die Quantität der Radwege in Kärnten, die mittlerweile auf 1300 km angewachsen ist, sondern auch die Qualität ist von entscheidender Bedeutung.
Seit 2009 organisiert nun das Regionalmanagement Kärnten (RMK) gemeinsam mit seinen Partnern Carinca-Region Rosental und pro mente Kärnten die Pflege und Wartung des überregionalen Radwegenetzes in Kärnten. Mehr als ein Drittel der Kärntner Gemeinden hat die Instandhaltung der Radwege bereits ausgelagert. Finanziert wird das Projekt in den nächsten beiden Jahren von Seiten der EU, vom Land Kärnten, AMS, Bundessozialamt und über Eigenmittel der Gemeinden. Ziel ist es die Radwegpflege bis 2011 für alle 132 Kärntner Gemeinden flächendeckend und mit einheitlichen Standards umzusetzen und über den Projektzeitraum hinaus weiter zu betreuen.
Das Projekt „Radwegpflege kärntenweit 2010-2011“ schafft aber vor allem eines – Arbeitsplätze. Langzeitarbeitslose, beeinträchtigte Menschen, Jugendliche und MigrantInnen können im Projekt einen Arbeitsplatz finden. Menschen, die lange beruflich im Abseits standen, finden durch dieses Projekt langsam zurück ins „Leben“ – ins Arbeitsleben und ins gesellschaftliche Leben.
Der Nutzen dieses Projektes liegt auf der Hand: saubere, gepflegte Radwege verbunden mit einem hohen Qualitätsstandard. Das Radwegnetz wird attraktiv – für Einheimische wie Touristen, die die Wirtschaft in den Gemeinden beleben. Und nicht zu vergessen – es ist eine Chance für Menschen die im freien Arbeitsmarkt keine Beschäftigung finden, beruflich wieder Fuß zu fassen.